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ten auf die Köpfe der Männer herab, die plötzlich, wie von allem Muth, von aller Kraft verlaſſen, ſich in heil⸗ loſer Beſtürzung zur Flucht wendeten. OReil ſuchte mit wilder Stimme und wüthenden Geberden die Fliehen⸗
den zurückzuhalten: da erblickte er plötzlich neben ſich mehre Befehle gebende Reiter, denen eine Fackel vor⸗ getragen wurde. Von dem Einen in der Mitte gingen . die Befehle aus, die Adjutanten flogen zu ihm, von ihm. O'Neil ſtarrte noch einmal hin; ſeine Seele war ihm in das Auge getreten, ſein Körper wie verſteinert.„Blend⸗ werk der Hölle!“ rief er dann wild und ſchauerlich; „es iſt der Statthalter; er lebt, und der Teufel hat mich betrogen! Es iſt Alles verloren, flieht! Rette
. ſich, wer ſich retten kann!“ O'Neils Flucht war das Signal zur wildeſten 1 lnordnung, zur gänzlichen Niederlage des Volks. 3 Wehſchreiend ſtürzten die Empörer übereinander und erlagen zum Theil den Waffen der Soldaten. Ka⸗ nonen wurden in den Straßen aufgepflanzt, und ihre
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Kugeln riſſen Alles nieder, was ſich noch dort befand. Dragoner⸗Schwadronen durchraſſelten die Stadt im ſchar⸗ fen Trab und ritten Jedermann zu Boden; die In⸗ fanterie⸗Regimenter rannten mit gefälltem Bayonnett durch jeden Winkel, und als der Morgen dämmerte, beléuch⸗ tete ſein junges Licht nur Leichen und Sterbende und die aus nächtlicher Bluttaufe roth aufſteigende Stadt. Der Lordlieutenant hatte ſein Wort gehalten; der Aufſtand war in der einen Nacht, die ihn geboren, auch unterdrückt.
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Als Lord Corhampton vom Pferde ſtieg, um ſich in den Palaſt zu begeben und aus ſeinen Ge⸗ mächern die weitern Befehle zu ertheilen, drängte 4 ſich ein kleiner wunderlicher Menſch an ihn, mit der Bitte, ihm einen Angenblick Gehör zu geben, indem
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