Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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Es iſt nicht Alles in Ordnung, eiferte Ho⸗ ward,doch muß ich Sr. Excellenz erſt Bericht ab⸗ ſtatten. Ihr, Alter, haftet mir für den Gefangenen und den Gefangenwärter, derweil ich weitere Befehle einhole.

Das böſe Gewiſſen des Sergeanten gab ihm man⸗ ches Bittwort ein; aber ſtumm ſchritten die Andern den langen düſtern Gang zurück. Wieder bei den Piquets angekommen, commandirte Howard:Auf's Gewehr! und die beiden Abtheilungen machten die üblichen Ehrenbezeugungen; da hörte man Schüſſe in der Ferne fallen, die verhallenden Laute eines wüſten Geſchreis wälzten ſich durch die Luft zu den Ohren der horchenden Soldaten, dann immer häufigere und nähere Schüſſe, immer lauteres und gellenderes Ge⸗ ſchrei, endlich der heulende Ruf der Glocken. Die Schild⸗ wache vor dem Thore begehrte ungeſtüm Einlaß.Was iſt das? Was giebts? fragte der Sergeant erſchrocken.

Aufruhr in der Stadt! verſetzte der Soldat draußen.Kampf des Volks gegen die Königlichen. Oeffnet, ſchon wirft man mit Steinen nach mir.

Der Soldat wurde ſchnell hereingelaſſen.

Sie können mit Ihren Leuten jetzt nicht hinaus, Herr Offizier, redete der alte Sergeant zu Howard. Sie würden das Leben dieſes Häufleins in die größte Gefahr bringen. Hinter dieſen ſtarken Mauern ſind wir alle ſicher.

Wir müſſen hinaus! rief Miß Eliſabeth ver⸗ zweifelt und in Todesangſt. Sir Lewis und der alte Sergeant horchten Beide beim Klang dieſer weichen Kriegerſtimme.

Ja, mein Kamerad, ſetzte Howard ſogleich hinzu.Der Lord Statthalter bedarf unſres Arms zur Bekämpfung der Rebellen. Unſer Leben gehört