Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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zum Ausbruch kommen ſoll. Ich bin von Sr. Ex⸗ cellenz befehligt, das Gefängniß zu inſpiciren und nach Befinden der Umſtände zu handeln. Hier der Befehl!

Der Sergeant, ein alter Mann, blickte dem Spre⸗ cher ſtumm in's Geſicht, erfaßte dann die Hand deſſel⸗ ben und zog ihn mit der Bitte in's Haus:Ein Wort unter vier Augen, Herr Offizier!

Howard folgte nicht ohne Befangenheit; in der Hausflur angelangt, ſagte der Sergeant:Es will mich ſelbſt bedünken, als ſei dieſen Abend etwas im Werk. Doch will ich nicht hoffen, daß Sie mich da⸗ bei betheiligt wähnen; ich bin ein alter treuer Soldat des Königs, und Ew. Gnaden werden mich nicht in's Elend ſtürzen wollen, als hätte ich nicht ſtreng nach meiner Fflicht gehandelt. Niemand ſoll mir etwas vorwerfen können. Wenn Jemand eine Schuld trifft, ſo iſt es allein den Gefängnißwärter, und der wohnt rechts in jener Thüre. Haben Sie mich verſtanden, Herr Offizier? Ich bin ein alter Mann.

Vollkommen, mein Alter! verſetzte Howard lä⸗ chelnd.Rufe mir nur den Gefängnißwärter herbei, daß er mich zu Sir Lewis O'Donnel führe; ſo lautet mein Befehl. Ich ſoll mich überzeugen, daß er noch gegenwärtig iſt.

Gottlob, er iſt noch da. Den Gefängnißwärter wollen wir gleich arretiren, wenn Sie befehlen, und ich ſelbſt will die Schlüſſel übernehmen; dann ſtehe ich Ihnen mit meinem Kopf dafür, daß Sir O'Donnel nicht entkömmt.

Das bin ich überzeugt! verſetzte Howard;doch jetzt eilt.

Toddy! rief der Sergeant, und ſogleich erſchien der Gefängnißwärter.

Du biſt mein Arreſtant, fuhr Jener fort,weil