Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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ben des Regiments gekleidet, deſſen Uniform auch die Neuangekommenen trugen. Ein junger ſchmächtiger Sergeant trat ihnen mit den Worten entgegen:End⸗ lich! Gott ſei gelobt! Die Angſt hat mich faſt umge⸗ bracht, als Minute um Minute verſtrich. Jede dehnte ſich mir zu einer martervollen Ewigkeit aus. Es iſt doch kein Hinderniß in den Weg gekommen?

Im Gegentheil, ein köſtlicher Vortheil, Mylady, verſetzte Howard, und machte Miß Eliſabeth und die Uebrigen Andy Dahna, mehre Diener O'Donnels und Bewohner Dunmoore's und benachbarter Dörfer, lauter Weiß⸗Jungen und dem Baronet mit leiden⸗ ſchaftlicher Treue ergeben mit dem neuen Plane bekannt. Eliſabeth wußte ihres Vaters Benehmen ſo wenig zu erklären, wie die Andern; doch auch ſie ver⸗ mutheten nichts Gutes.

Schnell alſo! rief ſie entſchloſſen,macht Euch fertig, meine Freunde! Alle griffen nach ihren Hü⸗

ten und Gewehren. In wenigen Augenblicken war

das Haus leer und auf der Straße ein Piquet von dreißig Soldaten, wohlbewaffnet, in zwei Gliedern mit Offizier, Sergeant und Unteroffizier aufgeſtellt. Bayonnett auf! commandirte mit leiſer Stimme der liebenswürdige ſchlanke Sergeant, und als wären es alte Soldaten, ſo ſchnell und pünktlich wurde das Kommando ausgeführt. So weit waren dieſe Leute durch ihren guten Willen, ihre Liebe zu O'Donnel und Eliſabeth und durch Howards Bemühung, der ſie einerercirt hatte, binnen wenigen Tagen gekommen. Vorwärts, marſch; meine Getreuen! tönte Eli⸗ ſabeths Stimme wieder, und im beſten Schritt be⸗ wegte ſich die Kolonne vorwärts. Ohne Anſtoß lang⸗ ten ſie am äußerſten Thore des Gefängniſſes an; der davorſtehende Poſten präſentirte, die wohlbekannte