Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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die gegen ihn zeugen, umzuſtoßen und ihn, freigeſpro⸗ chen, ſiegreich aus dem Gefüngniß zu führen, um ihm und ſeinen Freunden ein glänzendes Feſt zu geben.“

„Und wer wäre dieſer allmächtige Narr?“ fragte Henderſon ſpöttiſch und auffahrend.

„Seine Gnaden der edle Lord Lewis Kildare, un⸗ ſer Herr und Gebieter.“

„Haſt Du wieder Anfälle von Tollheit, alte Hexe?“ rief Henderſon aufſpringend und die Wirthin zutück⸗ ſtoßend.„Man kann das Geſchwätze nicht wahnſin⸗ niger erdenken, als Du es herleierſt. Lord Kildare O Donnels Retter! Hahaha!— Was gilt die Wette, Peppy, Sir Lewis baumelt, und ich werde Herr von Greenlodge? Setzeſt Du Deine alte Schenke, ſo will ich das Jagdhaus dagegen ſetzen, das ſo gut, wie mein iſt.“

„Ihr ſeid zu hitzig, Sir. Mäßigt Euch! Meine Schenke ſetz' ich daran, ein böſes Haus für Euch, Kildare und Andre. Ihr ahnet nicht, welche ſchlim⸗ men Geiſter hineingebannt ſind, die ich allein feſtzu⸗ halten vermag. Immerhin, Ihr ſollt auch noch die Heideſchenke dazu haben, wenn Ihr Herr von Green⸗ lodge werdet. Doch thätet Ihr beſſer, nicht an der⸗ gleichen Dinge zu denken.“

„Gerade jetzt will ich daran denken!“ rief der vom Geiſt der gebrannten Waſſer Erhitzte und wußte ſeiner prahleriſchen Zunge nicht mehr zu gebieten.„Was koſtet es mich weiter, als ein Wort, und der Hohen Einer, die Alles vermögen in dieſem Lande, muß ſich meinen Wünſchen beugen und thun, was ich begehre? Sieh' mich nicht ſo groß an, Peppy! Ich verſtehe mich auch auf Zauberei und Prophezeihungen. Laßt doch ſehen, wer's von uns Beiden am Beſten kann.“ „Sprecht Ihr ſo? Wohlan, laßt ſehen! Ich grüß'