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Während der ſtolze Pächter fluchend im Aerger über den iriſchen Pat, wie er ihn jetzt wieder einmal über das andere nannte, davon ſprengte, trabte Tim Ruuthan gemächlich hinter her.
„Reite Du nur hin,“ ſagte er höhniſch lachend,— „Du entgehſt mir jetzt nicht mehr. Seit ich weiß, was Dir emporgeholfen und den ſtolzen Kildare von Dir abhängig gemacht hat, hab' ich Dich ſicher. Auch ich war dabei in jener Nacht. Deine Stunde wird kommen, wo Du Reſpect vor dem Verſtande Deines Knechtes haben wirſt, wenn Du einſiehſt, daß Dein dünkelhaftes Wiſſen nichts iſt vor Tims iriſcher Schlau⸗ heit. Die Stunde wird kommen, wo Du ſammt dem Lord in meine Hand gegeben biſt. Dann freie Dich, Tim!“ Er ſchlug eine helle Lache auf, ließ dann ſein Pferd mehr ausgreifen, um ſeinen Herrn einzuholen, der nach einem weiten Umkreiſe plötzlich wieder den Weg nach der Heideſchenke eingeſchlagen hatte.
Da er ſchnell in dem Augenblick, als jener vom Pferde ſtieg, den Zügel deſſelben ergriff und ehrerbie⸗ tig nach des geſtrengen Herrn Befehlen fragte, ſo war der Groll des Mannes, deſſen ſchwache Seite der li⸗ ſtige Burſche immer zur rechten Zeit zu benutzen ver⸗ ſtand, vergeſſen, und Peppy mußte ſeinem guten Kerl, wie er Tim nannte, zu ihrem ſtillen Aerger ein Glas vom Beſten reichen, noch ehe er ſelbſt im Hauſe eine Erfriſchung zu ſich genommen hatte. Tim aber machte ſich breit in dem Hauſe ſeiner Verwandten, deſſen Knecht er noch vor Kurzem geweſen war.
„Nun, Alte,“ begann Henderſon— nachdem dieſe ihm zum Beweiſe, daß ſie recht wohl einen Un⸗ terſchied unter den Gäſten zu machen verſtehe, eine noch ungeöffnete Runflaſche nebſt Waſſer und Zucker vor ihn hingeſetzt hatte;—„heute wirſt Du wohl


