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nung und eine gewiſſe diplomatiſche Verſchlagenheit allein etwas in der Sache ausrichten konnte, welche er doch eigentlich nur deshalb haßte, weil ſein Herr ſie haßte, oder weil ihm das Hinterbringen einer oder der andern Neuigkeit reiche Spenden von Lord Kil⸗ dare einbrachte, hatte Michaul, ſeitdem dieſer dienſt⸗ los war, ſchon mehrere Male in der Heideſchenke geſehen und geſprochen; doch nur ſelten hatte ihm der Einſylbige Rede geſtanden, und die glatten Worte, mit welchen der Engländer den Zren zu kir⸗ ren geſucht, um etwas über deſſen Verhältniſſe zum Baronet zu erfahren, waren jedes Mal erfolglos an dem finſtern Weſen des anſcheinend rauhen Mannes abgeprallt.
Es war gerade am achten Tage nach der verei⸗ telten Landung der Franzoſen, als Michaul wieder in der obern Stube der Heideſchenke ſaß. Er war viel zu beſcheiden, um ſich unter die Seeleute zu drängen, welche die Bänke eingenommen hatten,
ſondern hatte ſeinen Platz am Kamin genommen,
wo Peppy das warme Bier bereitete, und koſete mit ihr. „St. Patrik weiß, was die bunte Kleiderbürſte
des Lord Wexford von Dir will, Mic,“ ſagte
ſie;„der hochmüthige Menſch iſt nun ſchon zwei Tage hinter einander da geweſen und hat nach Dir gefragt.“
„Er hat der Zeit zu viel und wird ſie ſich von
mir vertreiben laſſen wollen,“ lachte Michaul bitter. „Und doch fürchtet er ſich vor einigen Seelöwen dort und ſchnüffelt wie ein Spürhund, ob vielleicht Einer oder der Andere da iſt, vor dem er Reſpekt haben mag.“
Sie ging, um die Gäſte von den Schiffen zu be⸗
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