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Schenkſtube gedacht werden. Die zahlreiche Familie zeigte bald durch eine beſſere Kleidung, daß ſie den gu⸗ ten Verdienſt auch gut anzuwenden wiſſe, und bald nahmen auch einzelne Theile des Hauſes eine beſſere Geſtalt an. Peppy unterhielt alle Gäſte durch ihre klugen und oft witzigen Reden, ſie ſuchte Zank zu verhindern, Streit zu ſchlichten, und es gelang ihr nicht ſelten, Blutvergießen zu verhüten. Schon in der erſten Woche noch zeigte ſich ihr Einfluß auf die Ge⸗ müther ihrer Gäſte; man fing an, ihr zu gehorchen, Schlägerei wurde ſeltener, und wo die Alte waltete, ſchien ſie die Dämonen des Streits, die die hitzigen Getränke gelöſ't, wieder zu feſſeln. Bald hieß es all⸗ gemein unter Matroſen und Soldaten:„Nirgend kann man ſeinen Krug ruhiger trinken, als bei Mutter Peppy. Man muß der Alten gewogen ſein, man mag wollen oder nicht.“
Wenn Michaul Dahna jetzt die Heideſchenke be⸗ ſuchte, pflegte er ſich gewöhnlich ſchweigend in eine Ecke zu vrücken, wo er unbemerkt und ungeſtört hö⸗ ren oder mit einem Bekannten ein vertrautes Wort reden konnte. Nur ſelten miſchte er ſich in die allge⸗ meine Unterhaltung. Meiſt plauderte Peppy ſelbſt ein Viertelſtündchen mit ihm, oder Bobby, ihr Sohn, raunte ihm ein freundliches Wort zu. Doch ſeinem ſcharfen Ohr entging in dem düſtern Winkel nichts von dem, was ſeinen Herrn betraf, oder was auch nur in der entfernteſten Beziehung zu den Angelegen⸗ heiten ſtand, von denen er wußte, wie ſehr dieſelben Sir Lewis Theilnahme erregten.
Henderſon, der ſich ſeit der bittern, in der Strand⸗ ſchenke gemachten Erfahrung jetzt einer um ſo größern Vorſicht in ſeinen Aeußerungen befleißigte, je mehr er einſah, daß er durch geſchicktes Verhehlen ſeiner Mei⸗


