Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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die Rebellen unter dem Schutze der alten Peppy manche geheime Sitzung im Hinterhauſe, und Michaul fand hier zuweilen Gelegenheit, ſeinen düſtern Unmuth in hellen Wortesflammen auflodern zu laſſen. In einem andern Wirthshauſe ſah man ihn nicht. Seit ver be⸗ abſichtigten und verunglückten Landung der franzöſi⸗ ſchen Flotte hatte Michaul noch mehr Gelegenheit, die Heideſchenke zu beſuchen. Zwei große Kriegsſchiffe la⸗ gen auf Wache in der Kenmare⸗Bay, ſo wie auf ähn⸗ liche Art alle Buſen und Küſten des ſüdlichen und weſtlichen Theils der Inſel beſetzt und bewacht waren; und die muntern Schiffsleute, faſt alle mit Michaul befreundet, pflegten fleißig bei Mutter Peppy einzukeh⸗ ren; denn ſie hatten von ihr nicht weit zu ihren Schif⸗ fen. Eben ſo lag ſeit dieſer Zeit eine Abtheilung Fuß⸗ ſoldaten in Kenmare, die, um die verdächtigen Bewoh⸗ ner der Umgegend in Reſpekt zu halten, ſo oft ſich's des Wetters wegen thun ließ, Waffenübungen auf der Heide vornahmen.

Am frühen Morgen erſchienen unter Anführung des Quartiermeiſters oder des Oberbvotsmanns die Matroſen, die, um friſche Lebensmittel an Bord zu holen, Waſſer einzunehmen, oder irgend etwas an den Schiffen zu beſſern, ans Land gekommen waren, um mit einigen Gläſern ächter Waare den Ge⸗ ſchmack zu verbeſſern, der ihnen, wie ſie ſcherzhaft mein⸗ ten, durch Admiral Grog*) beim Frühſtück verdor⸗ ben war.

*) Admiral Grog war die Veranlaſſung, daß der Rum, welcher den Matroſen früher rein geliefert wurde, um Ex⸗ ceſſe zu verhüten, die ſo häufig aus der Trunkenheit her⸗ vorgingen, mit drei Theilen Waſſer vermiſcht, ausgetheilt wurde.

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