Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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Pläne an den wenigen, noch übrigen Gütern des Ba⸗ ronets, welche er im Geiſte ſchon dem Fiscus anheim⸗ gefallen dachte, entſchädigen und der Krone als ihr eifrigſter Anhänger zeigen könne.

Mit dem Blicke des Tigers ſah er daher wieder⸗ holt nach dem Schloßberge hinauf, von wo er ſeine Beute jeden Augenblick herabkommen zu ſehen er⸗ wartete, während O'Donnel, umſichtiger und ſchlauer noch als ſein Gegner, nach wohlgetroffenen Vorbe⸗ reitungen, von oben herab, in völliger Sicherheit die Bewegungen in der Bay ſcharf beobachtete, um darnach ſeine fernern Maßregeln zu nehmen, ohne voreilig das Leben vieler Tauſende vergeblich aufs Spiel zu ſetzen.

Von Regen triefend, hielt der Lord bis zum ſpä⸗ ten Abend auf dem ſumpfigen Boden in der ſelbſt⸗ gewählten Stellung aus, viel zu ſtolz, der wiederhol⸗ ten Aufforderung des commandirenden Offiziers, nach verſchwundener Gefahr einen bequemern Platz einzu⸗ nehmen, Folge zu leiſten, und neben ihm harrte Ja⸗ mes Morries, jetzt ſein erſter Pächter, als ſein Ad⸗ jutant, auf einem herrlichen Pferde der Befehle des Lords.

Schon war es finſter geworden, als der eifrige Vaterlandsvertheidiger, faſt vor Kälte erſtarrt, unter dem lauten Murren der Seinigen, die ſchon am Mor⸗ gen der Meinung geweſen waren, ſolch ein Ehrenpo⸗ ſten gebühre weit eher den königlichen Truppen als den Gentlemen von Lord Kildare's Meomenrh, nach Bantry zurückkehrte.

Das um ſo reichlichere Diné, das er hier in einem der erſten Hotels mit den Angeſehenſten ſeines Corps einnahm, vermochte ſo wenig, wie die ſcherz⸗ haften Toaſte ſeiner Offiziere, die der feurige Wein