Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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erkundigen und ihm ihre Pflege anzubieten. Der Ba⸗ ronet letzte, ſich verneigend, die Hand auf ſeine Bruſt und verließ, in der Thüre noch einmal ſich nach ihr umſehend, gleichſam als wolle er den letzten Anblick ihrer Geſtalt als ein ewig unvergeßliches Bild mit hinwegnehmen, das Zimmer. Draußen rief er An⸗ dy Dahna, den er innerhalb des Thores erblickte, zu, das Pferd herbeizuführen, dann ſchritt er auf Lord Werford zu, der allein für ſich mit klirrenden Tritten in der Nähe auf und nieder ging, während die Offi⸗ ziere in einzelnen Gruppen umherſtanden und ſich i rig mit einander unterhielten.

Mylord, redete der Baronet den Obriſten an, ich habe Sie bislang für einen Ehrenmann gehalten. Sie werden mir daher bei gelegener Zeit die Genug⸗ thuung geben, die meine Ehre für Ihre vorhin geäußerten Worte heiſcht. Beweiſen Sie den Gentle⸗ man durch die That; jene Worte haben es nicht gethan.

Sie ſollen nicht vergeblich auf mich warten, ſehr verehrter Sir, erwiderte der Obriſt mit Anſtand. Sobald es der Dienſt geſtattet, reden wir ein Wei⸗ teres darüber! Wir treffen uns ſicher noch früh ge⸗ nug. Nur fragt es ſich, in welcher Geſtalt?

Mit der kalten, beſonnenen Ruhe eines Mannes, der mit dem Leben abgeſchloſſen hat, während er die Ehre noch als ſein einziges Kleinod betrachtet, zog O'Donnel den Hut und beſtieg ſchulgerecht, als ſei nichts Beſonderes vorgefallen, das vorgeführte Pferd. Leben Sie wohl, meine Herren! grüßte er mit einer Bewegung der Hand zu den Offizieren hinüber. Gott befohlen, lieber Howard! ſagte er dieſem der herbeigeeilt war, ihm zum Ahſchiede die Hand zu drücken. Dann ritt er langſamen Schrittes, wie von