Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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Augen ſowie ſein Herz gleich ſtark beherrſchend, die

Männer an, die, als ſie Eliſabeth erblickten, geſpannt

in des Baronets Zügen forſchten. Die beiden Brü⸗

der Dahna waren erſchrocken von ihren Sitzen auf⸗

geſprungen und ſpäheten mit ſcheuen Blicken nach ihrem errn.

„Nicht um als Richter Euere raſche That zu be⸗ urtheilen, bin ich zu Euch gekommen. Die Welt wird ſie verdammen. Denn nur ein kleiner Theil wird den Maßſtab des Gefühls daran legen und darnach ermeſſen, wie nur die Verletzung der heiligſten Men⸗ ſchenrechte das Euerige zu einer Handlung unerlaub⸗ ter Willkür aufzuregen vermochte. Daß ihr gleicher Zeil Willens waret, mir eine Dame zuzu⸗ führen, zu der ein Theil von Euch meine Verehrung noch aus einer frühern Zeit her kennt, beweiſt mir Euere Theilnahme, ſowie Euere Liebe, die ich voll⸗ kommen zu würdigen verſtehe. Ihr vermochtet jedoch nicht die böſen Folgen zu berechnen, die aus der That für mich ſelbſt entſtanden ſind. Wißt, Ihr Männer! Man wird mich allein für den Anſtifter des ſo ge⸗ wagten Unternehmens halten und den Schloßbrand nur als das von mir gebrauchte Mittel betrachten, um die Entführung der Lady deſto beſſer zu bemän⸗ teln. Gelingt es mir, woran ich nicht zweifle, Lady Kildare eine beſſere Meinung von mir zu geben, als die iſt, welche ſie jetzt von mir haben muß, ſo iſt meine perſönliche Freiheit, die Ihr ohne alle Ueberleg⸗ ung tollkühn genug auf ein verwegenes Spiel geſetzt, nicht länger gefährdet. Mein guter Ruf jedoch, ihr Männer,“ rief er jetzt mit ſtrenger, mit erhobener Stimme—„iſt durch den Vorfall in ein zweifelhaf⸗ tes Licht geſtellt. Nicht allein die unziemliche oder ſchlechte That ſelbſt, ſondern auch jeden Schein muß