Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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ihnen ſeine beiden Diener Andy und Mic Dahna, und ſein Zorn entbrannte auf's heftigſte; doch bald vollkommen gefaßt und Herr über die ihn vor wenig Augenblicken ſo heftig beſtürmenden Gefühle trat er jetzt feſten Schrittes zu den um das Feuer gelagerten Männern. Alle erhoben ſich raſch, ſobald ſie ſeine Tritte vernahmen. Kaum war aber von ſeinem Be⸗ gleiter der Name O'Donnel genannt, und kaum hatten die mehrſten ſich von der Gegenwart des hochgefeier⸗ ten Mannes überzeugt, der lange mit düſterm Blick auf die Verſammlung ſah, ehe er ſie eines Grußes würdigte, da entblößten ſich die Häupter und hießen ihn willkommen. In denſelben Augenblick trat auch Eliſabeth, entweder erſchreckt durch das Geräuſch, das die bisherige Stille unterbrochen, oder neugierig, wem der ehrerbietige Gruß gelten möge, vor den Eingang der Grotte, im heftigen Zwiegeſpräch mit einer alten Frau, welche vergebens bemüht war, ſie unter beruhi⸗ genden Worten zurückzuhalten, und in welcher O'Don⸗ nel, wenn ihn auch nicht die ſchwarze, einen Theil ihres Geſichts verhüllende Binde aufmerkſam gemacht hätte, Judy Leghan, die Schwiegermutter ſeines Die⸗ ners, erkannte. Eliſabeth trat einige Schritte näher; doch mit allen Zeichen des Entſetzens haftete ihr Fuß plötzlich wie eingewurzelt am Boden, als ſie O'Don⸗ nel erkannte, der ihren Blicken bisher durch die ihn umringenden Männer verborgen geblieben war. O Don⸗ nel's Scharfblick entging es nicht, wie Unwillen und Verachtung ſich in ihren Zügen malten, und wie ſie ſtolz die Thräne trocknend, die ihr Auge erfüllte, ohne weiter ein Wort mit der Alten zu reden, in die dunkle Klauſe zurücktrat. Doch mit der Kraft eines Mannes, der nicht wankt, ſobald er das Rechte er⸗ kannt und einen Entſchluß gefaßt hat, redete er, ſeine