Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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ſich der Pfad ſteil abwärts, und Dunfvore bat ſei⸗ nen Begleiter, ſorgfältiger auf den Weg Acht zu haben, der ſich jetzt ſchneckenförmig, längs eines Schwindel erregenden Abgrundes, in die Tiefe hin⸗ abzog.

Sie hatten bald den Boden eines ſchauerlichen Thalleſſels erreicht und betraten einen ſchmalen, durch Felſenwände ſich ſchlingenden Gang. Es wurde mit jedem Schritte finſtrer um ſie; Sally ſchmiegte ſich ängſtlich an O'Donnel. Da erſchallte der Ruf des Wächters des Engpaſſes, ſich zuvor als Freunde zu legitimiren, ehe ſie weiter ſchritten.

„Irland und unſer gutes Recht!“ ſagte Dunfvore, „iſt heute die Loſung, und meine Begleiter Sir Lewis O'Donnel und Sally O'Neil.“

„Er iſt uns willkommen! Ihr könnt paſſiren!“ war die kurze Antwort des wachſamen Iren.

Ein helles Licht ſchimmerte im engen Gange herauf, als ſie noch einige Schritte weiter gegangen waren, und Dunfvore, die Spannung in O'Don⸗ nels Zügen wahrnehmend, ſagte:„Wir ſind jetzt am Ziele, theurer Herr! Hier in dieſer faſt unzugäng⸗ lichen Schlucht der Teufelsmauer iſt Ihres alten Dieners Wohnung, ſeit ihn des Lords Pächter aus der Hütte geworfen. Doch nicht ſo ganz unwirth⸗ lich iſt's im Innern, wie Sie aus dem erſten An⸗ blick etwa ſchließen möchten. Treten Sie nur näher, Sir. Bald werden Sie auch Lady Eliſabeth er⸗ blicken.“

DDonnel fühlte, wie ihm bei dieſen letzten Wor⸗ ten ſeines Führers das Blut in den Pulſen ſtockte und dann wiederum fiebriſch durch die Adern jagte. Ein ſchwerer Augenblick war für ihn gekommen. Er ſollte Eliſabeth ſehen und in welchen Verhältniſſen!