Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

19

herzzerreißende Geſchichten wurden e Pater OKelly ergänzt und b ſchauderte vft bei Anh nen Gewaltthätigkeiten. benn der Himmel nicht einen Engel der Milde und Barmherzigkeit in des Lords Haus geſandt hätte, ſprach Dunfoore,ich weiß nicht wie viele von uns ſchon am Galgen ihr armſeliges Leben ausgehaucht hätten. Aber was der Lord und ſeine beiden ſchänd⸗ lichen Kebsweiber Böſes an uns thun, das thut Miß Eliſabeth, ſeine treffliche Tochter, Gutes. Die heilt im Stillen manche Wunden, die uns Habgier und Hartherzigkeit geſchlagen. Glauben Sie, ich wäre ſchon lange aus meiner elenden Pachtung gejagt, wenn ſie nicht wäre. Gott ſegne die Edle dafür!

Gott ſegne Miß Eliſabeth! riefen alle einſtim⸗ mig.Ja, Gott ſegne ſie! Obgleich ſie i6 eines Proteſtanten aufgewachſen iſt, ſo ſegne der Gott, der unſere Kirche beſchützt, und

3 gen ſtehen ihr bei! fügte der Pater mit hinzu. O'Donnel bengte ſein Haupt tiefer, Purpurröthe zu verbergen, die ſein ſchöne

überzogen hatte, und achtete nicht auf die inhalt ren Worte des Paters, ſo wie kein anderer

Stube. Man merkte bald, daß Sir L

haltung au

rzählt und vom eſtätigt, und Sir Lewis örung der dem Volke angetha⸗

* 8 *

Lewis die er f einen andern Gegenſtand zu bringen wünſche, indem er ſich raſch zu Dunfvore mit der Frage wandte:Was iſt aus Deinen Kindern ge⸗ worden, Sam?

Danke der Nachfrage! Der älteſte, Brine, iſt, wie Sie vielleicht noch wiſſen, ein Weber und wohnt in Bantry. Aber die iriſche Fruchtbarkeit hat ſein Haus heimgeſucht; ſein Weib hat ihm zehn Kinder geboren, die er, da er ſie durchaus nicht ernähren kann, betteln ſchicken