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zuſammengenagelte alte Breter mit weitklaffenden Spal⸗ ten, Thür genannt, ſtatt des Schloſſes mit einem plumpen hölzernen Riegel verſehen; niedrige Fenſter, deren wenige noch übriggebliebene, von Rauch, Staub und Sonne dunkelgefärbte Glasſcheiben mit ſchmutzigen Lumpen faſt verdeckt und verhängt ſind, die als Ver⸗ ſtopfungsmittel der Löcher, Fugen und Ritze dienen müſſen; in Dach und Fach überall Durchgänge für Wind und Wetter: das iſt das äußere Bild einer ſolchen Hütte, dem das Innere entſpricht, und der alle andern des ganzen Dörfchens Dunmoore mehr oder minder ähnlich ſind. Wahrlich, ſie gleichen eher dem Aufenthalte irgend eines wilden Völkerſtammes, als den ländlichen Wohnungen einer civiliſirten euro⸗
päiſchen Nation.
Dieſe Gehöfte, innerhalb eines rohen Erdwalles oder einer aus neben einander geſtellten Dornen⸗ und Stechpalmen⸗Faſchinen beſtehenden Unfriedigung, deren zahlreiche Lücken jedoch niemals, ſelbſt den armſeligſten Schnapphahn nicht, nach einev nähern Beſchauung der hinter der Verzäunung geborgenen Gegenſtände — etwa ein zertrümmerter, zweirädriger Karren, an ſchlecht geformte Ackerwerkzeuge und ein elender Vör⸗ ut von Torf— lüſtern machen, geben dem Vorü⸗ berziehenden einen keineswegs unklaren Begriff vom phyſiſchen Zuſtande und den ſtaatsbürgerlichen Ver⸗ hältniſſen der Vaſallen des reichen of the manor.“
Hat der fremde Wanderer aber auch noch Gele⸗ genheit gehabt, einige jener namenlos elenden Trog⸗ lodyten zu ſehen, die, blind, lahm oder mit einem grauſenerregenden Ausſatze bedeckt— Folge ihrer faſt thieriſchen Lebensweiſe— vor ihren, in den Aufwür⸗ fen um die Felder angebrachten Höhlen, in denen ſie,
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