Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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weiter geweſen ſei, als der berüchtigte ſchwediſche Frei⸗ beuter. Nun eilten ſie mit Sturmſchritt auf den Wurſt⸗ ſchmaus, um die neue Mähr zu verkünden. Man wunderte ſich weiter, wie ſie ſich gewundert hatten, und die Geſchichte ging von Mund zu Mund, wie die friſchen Rothwürſte und das Schnapsglas. Die Neugierigen liefen nach der Brücke und betrachteten ſich die leere Stelle, wo das kühne Ungeheuer geſtanden, guckten auch wohl unter die Brücke, wo das Boot gehalten hatte, verfügten ſich dann in die Stadt, erzählten es weiter, und eh' es Nacht wurde, war' in ganz Ko⸗ penhagen bekannt, daß der gefürchtete Norcroß unter der güldenlunder Brücke geſteckt hatte.

18. Reue Ermuthigung.

Die Schaluppe legte am ſchoniſchen Ufer an; Nor⸗ croß warf das Riemenblatt, das er ſelbſt gehandhabt hatte, bei Seite und ſprang an's Land.

Wieder ohne ihn! rief er im höchſten Unwillen. Es iſt zum Verzweifeln!

Noch nicht verzweifeln! verſetzte Flaxmann ru⸗ higer.Ein ſtarker Baum fällt nur nach wiederhol⸗ ten Hieben.

Das Glück, Freund, kommt auf einmal und wirft als ein Orkan die ſtärkſten Bäume um. Uns flieht das Glück, und Alles iſt vergeblich.

Der ſonſt ſo heftige Flarmann war jetzt ruhig