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Du verſtehſt das, trotz Deiner jungen Jahre, ſchon eben ſo gut, als Spitzbübereien treiben, und der Kö⸗ nig von Schweden wird einſt keinen beſſern Kaper haben, als den Kapitän Juel Swale.“
„Dann mach' ich wenigſtens meinem Lehrmeiſter keine Schande. Denn wahrlich, Se. Majeät hatte jetzt keinen beſſern Kaper als den Kapitän John Nor⸗ eroß. Das wiſſen auch die Dänen. Nicht wahr?“
„Ja töte bleu! Das wiſſen ſie. Kapitän Nor⸗ eroß ſoll leben, Junge!“
Sie ſtießen an und zechten. Hernach ſchlich Juel, mit Courtin's Grüßen und Rathſchlägen befrachtet, wieder hinter den Zäunen davon, und war in kurzer Zeit auf der güldenlunder Brücke. Und als er mit ſcharfem Auge die Gegend ringsum durchſpäht und nirgends etwas Verdächtiges entdeckt hatte, huſchte er an dem Brückenpfeiler hinab, drückte ſich an der Mauer hin um den Bogenrand und ſtand mit einem Sprung auf dem Schnabel der Schaluppe.
Kapitän Norcroß und Lieutenant Flaxmann, Beide als gemeine Matroſen gekleidet, eilten ihm entgegen, und der Junge erzählte ſeine Verrichtung, brachte die Grüße von Courtin und rieth, ſich ſogleich zum Wage⸗ ſtück bereit zu halten. Noreroß jubelte und gab dem Jungen zärtliche Namen.
„Wahrlich, Du beſchämſt uns Alle, meine ſchlaue Waſſerratte; denn was unfrer Klugheit nicht gelingen wollte, das wird Dein Glück und natürlicher Witz ausführen.“
„Und biſt Du auch bei dem Fräulein von Ove geweſen und haſt ihr meinen Auftrag überbracht?“ fragte Flaxmann.
„Nein, gnädiger Herr, weil mir die Hauptſache zu ſehr am Herzen lag. Die Zeit drängt. Haben


