Anerwartet ſchlechter Empfang.
Kaum hatte der Führer der Fregatte den Fuß an das Land geſetzt, als ihm der königliche Inſpector des Hafens den Befehl des Königs anſagte, ſich ohne Verzug bei des Königs Majeſtät anmelden zu laſſen und der fernern Befehle gewärtig zu ſein. Befrem⸗ det über dieſe unerwartete unfreundliche Strenge, über⸗ gab Kapitän Norcroß ſeinem Lientenant den Oberbe⸗ fehl der Fregatte und ging in ſich gekehrt nach dem Palaſte. Er trat in die königlichen Gemächer mit jener einfachen würdigen Haltung, welche dem Manne, der ſich ſeines Werthes bewußt iſt, eigen zu ſein pflegt und welche dem edlen Noreroß, der niemals vergaß, daß altadliges britiſches Blut in ſeinen Adern floß, zur Natur geworden war.
Im Vorzimmer waren mehre hohe Standesper⸗ ſonen verſammelt, welche dem Könige aufwarten woll⸗ ten. Es waren einige darunter, welche Norcroß kannte, einige, die er ſich feindlich geſinnt wußte. Alle dieſe Herren dankten kaum ſeinem Gruße; auf den Geſich⸗ tern ſeiner Gegner ſah er ein ſpöttiſches Lächeln; die Kälte Aller war zu auffallend, um nicht tief empfun⸗ den zu werden. Das britiſche Blut empörte ſich, er


