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in ihren Buſen, und ſogleich wird der Unglückliche ab⸗ geführt.
Die verwundete Dame iſt zu Bett gebracht wor⸗ den, aber ſie ſchreit:„Mein Bruder! Bringt ihn zu mir! Seine Kugel hat mich als gerechte Strafe ereilt! Bringt ihn zu mir, ich will ihm Alles bekennen.“ Aber ihr angſtvolles Geſchrei verhallt und die Auf⸗ merkſamkeit wendet ſich auf den Kammerdiener, der unter den Händen des vielſchwatzenden Barbiers liegt, während Frau Ankarfield ein blutiges Scheermeſſer, welches der Wundarzt vom Boden aufhebt, für eins der ihrigen erkennt.
Ende des erſten Theils. „
Druck von Alerander Wiede in Leipzig.


