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daß der Empfindliche im Betſaal erſcheinen wurde, da
er ja ſtets einer der eiftigſten Beſucher deſſelben gewe⸗ ſen war. Als der Kaufherr ſich anſchickte, mit ſeiner Familie die Wallfahrt durch die unterirdiſchen Gänge
anzutreten, fragte ihn die Hausmutter aͤngſtlich, ob
er nichts von Madelon bemerkt habe. Auf ſein Ver⸗ neinen wurde das Haus durchſucht und durchrufen, doch vergebens. Auch Ceſar wurde vermißt, und Al⸗ len war es unerklarlich, wo um dieſe Stunde die beiden Hausgenoſſen ſein möchten. Louiſe wollte Beide ſchon in der Daäͤmmerung und Madelon mit dem Mantel weggehen geſehen haben. Der Mantel fehlte wirklich und ſo ſehr ſich auch die Eltern uͤber die ſon⸗ derbare Entfernung abhaͤrmten, ſo war es ihnen doch ein Troſt, daß Ceſar mit ihr ſei. Mit ſchwerem Herzen voll böſer Ahnungen traten ſie in den Betſaal
und hofften, die Beiden ſeien mit Bekannten, zu welchen
ſie zum Beſuch gegangen, auf andern Wegen dorthin gegangen, und ſie wuͤrden ſie dort finden.
Der Saal fullte ſich allmählig. Dichtvermummte traten mit Andern in die Häuſer, reichten dem im Finſtern an der Thoͤre wartenden Bruder den Hand⸗ druck, und ſchlichen unſicher hinter den Andern durch
die gewundenen Gaͤnge. Den Haupttrupp fuͤhrte eine
kleine Geſtalt an, die frech und ſicher die geheimen
Wege betrat und einen großen kraͤftigen Mann an
der Hand nachzog. Der duͤſtre Saal wurde ungewöhn⸗
lich voll, doch da das Gedrange vorzuglich im finſtern 19*


