Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Leuchte folgenden Jeanette um, die, wie er bemerkte, ſtark zitterte, und, noch verlegner als erſt, die Blicke nicht zu erheben wagte.

Fluchtig begruͤßte Charlot die alten Gegenſtände rings im Zimmer, die alle noch dieſelben waren, wie er ſie einſt als Kind geſehen und liebgewonnen hatte, waͤhrend er ein ſo ganz Anderer geworden war. Dann wandte er ſich wieder zur Schweſter und ſagte in ei⸗ nem Tone, der den Vorwurf nicht ganz verhehlen konnte:Du empfaͤngſt mich nicht mit jener unbe⸗ fangenen Freude, die ich wohl gewuͤnſcht haͤtte, Jea⸗ nette; und wer war der fremde Geſell, der ſo trotzig und unbekuͤmmert um mich durch die Thuͤre davon ſchritt?

Jeanette antwortete mit einem Strom von Thrä⸗ nen, und Theophile blickte von ihr verwundert fragend auf die Tante, deren Laͤcheln ihm einige Schaden⸗

1 freude zu verrathen ſchien. Siehſt Du, mein Kind, redete die Alte das 3 beſtuͤrzte Mädchen an,hätteſt Du meinen frommen Rathſchlagen gefolgt, ſo brauchteſt Du jetzt Deinem ta⸗ pfern Bruder nicht ſo beſchaͤmt gegenuͤber zu ſtehen, und er wuͤrde ſich im Hauſe ſeiner Väter eines freundlicheren Empfanges verſehen haben. Aber Du biſt nicht auf Gottes Wegen gewandelt und haſt meine Warnung verſchmaͤht. Der Jungfrau Sinn ſteht immer nach dem Geliebten. Mein Freund iſt mir ein Buͤſchel WMyrrhen, das zwiſchen meinen Bruͤſten haͤngt, hat