Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

351

Amſterdam liegt etwa so Meilen von St. Paul, und wird bei klarem Wetter, von dieſer Inſel aus, ſehr deutlich geſehen. Die Inſel Amſterdam iſt eben ſo nackt und ode, das Land ſcheint hoͤher, der Anblick unwirthbar, die ſchwarzen und felſigen ufer, die eine heftige Brandung auf Augenblicke mit Schaum bedecket, geſtatten ſelten einem Boote ſich zu nahen, und ein ſchroffer Spitzberg ſcheint ſich ſenkrecht, etwa 1000 Fuß hoch, ͤber das Waſſer zu erheben. Die Fre⸗ gatten Niſus und Präſident verſuchten nicht, hier zu landen, denn nichts lockte ſie dazu, auch ſchien es nicht ausfuͤhrbar, wenn ſie auch dazu geneigt ge⸗ weſen waͤren.

Von dieſen Inſeln fuhren ſie nach dem Cap der guten Hoffnung, und hier ſchloß Ptior ſeine Erzaͤhlung mit der Bemerkung, daß die Schiffe über die vermeintliche Lage einer Untiefe fuhren, die auf einigen Karten beim Vorgebirge der Tafelbai ange⸗ geben wird, ohne irgend aufgehalten zu werden, ohne etwas zu ſehen, was man dafur haͤtte halten koͤnnen.