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da er a* der weſtlichen Spitze war, ſo ſah er der Inſe W eiſenhaltige Kuͤſten im Glanze der ſinken⸗ den Sonne liegen. Er konnte ihr einige Dage lang, wegen der heftig tobenden Elemente, nicht naͤhern, hatte jedoch noch zuletzt eine gute Ueberſicht derſelben. In einiger Entfernung glich ſie einem feſten, kegel⸗ foͤrmigen Berge, der ſich aus der Mitte eines unge⸗ heuer großen Deeans erhob. Als man naͤher kam, ſchien der hoͤhere Theil der Inſel ein großes Waſſer⸗ becken zu ſeyn, und die Seite, die der See zunaͤchſt war, niedriger, ſo daß man eine Ausſicht in das In⸗ nere erhielt, indem der Deean durch eine Pforte, uͤber Felſengrund, eindrang. Der Hintergrund dieſer gro⸗
en Hoͤhle bildete einen ſchoͤnen Leich voll Fiſche, der
fret von dem gewaltigen Toſen des Meeres ißt. Er iſt augenſcheinlich ein Crater eines ausgeloͤſchten Vul⸗ kans. In eliptiſcher Form erheben ſich die Seiten regelmaͤßig bis an den Gipfel oder an die Muͤndung, die 2 1/4 Meile im Umfang haben ſoll, indem der des Deiches etwa 11 ½ hat. Vom Rande des Craters bis zur Dberflaͤche des Waſßſers betraͤgt die Hoͤhe mehr als 700 Fuß, und da das Waſſer mehr als 30 Faden tief iſt, ſo mag die ganze Hoͤhe nicht viel weniger als 900 Fuß betragen Die Muͤndung des Eraters iſt der hoͤchſte Theil der Inſel, die ſich nordwärts nach und nach ſenkt, aber die Kuͤſten ſind hoch und zacfig.


