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aufzugreifen. Dieſe, die nicht wußten, daß die Stadt ihren Herrn veraͤndert hatte, oder auch vielleicht ihren Beſchwerden durch ruhiges Ergeben ein Ende ma⸗ chen wollten, kamen beſtändig hier an..„
Einſt entſtand ein mehr als ungewoͤhnlicher Auf⸗ ſtand bei der Annaͤherung einer großen Schaar bewaff⸗ neter Leute, die zu einer mißtoͤnenden Muſik jauchzten und ſchrieen. Es war ſchwer zu entſcheiden, ob ſte als Geſandte des Friedens oder Boten des Krieges kaͤmen; die engliſchen Truppen wurden daher aufge⸗ ſtellt, um fuͤr jeden Fall bereit zu ſeyn, als die engli⸗ ſchen Offiziere entdeckten, es ſey ein Hoͤflichkeitsbeſuch der eingebornen Pberhaͤupter oder Sultane, wie ſie zuweilen genannt werden. Sie zeichneten ſich von ih⸗ ren laͤrmenden Unterthanen vorzuͤglich durch Schar⸗ lachkleider, mit Gold beſetzt, aus; die Griffe und Scheide ihrer Dolche waren von demſelben Metalle und mit einer Menge von Figuren verſehen, die vielen Fleiß, obgleich eben nicht viele Eleganz zeigten.
Die Haͤuptlinge, welche etwas eeremonios ſchie⸗ nen, wurden mit allen erdenklichen Foͤrmlichkeiten und den gewoͤhnlichen militairiſchen Ehrenbezeugungen von dem Schiffs⸗Capitain Beaur und den andern Dffi⸗ tieren des Geſchwaders empfangen. Nach gegenſeitigen Beſprechungen verſprachen die Haͤuptlinge, den Brit⸗ ten jede Beihilfe in jeder Art zu verſchaffen.
Es wurde von Cheribon aus, eine Expedition Britten, aus 160 Seeſoldaten, 70 Mattoſen und


