Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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339 Die Stadt liegt hart an der See, auf einem Boden, der noch Spuren eines Sumpfes an ſich traͤgt, ſich aber hinter derſelben erhebt und mit Baͤumen bedeckt iſt. Zur Rechten oder Linken ſind einige Salzpfannen, wo dieſer nuͤtzliche Artikel gewonnen wird, noch wei⸗ terhin zur Rechten liegt der Berg Cheribon, der Sage nach fruͤher ein Vulkan und vom Lande aus ein deutliches Zeichen fuͤr Schiffe. Die Ausdehnung der Stadt Cheribon iſt groͤßer, als man auf den erſten Anblick glaubt, und auch die Beroͤlkerung iſt anſehn⸗

licher. Der Straſſen giebt es viele, aber ſie ſind faſt

alle eng. Außerhalb begreift ein Fremder nicht, wie die Bewohner hinauskommen, ſo umgeben ſind die Wohnungen der Javaneſen mit Baͤumen, Straͤu⸗ chern und Unterholz, welches durch die Zweige in einander geflochten und mit Laub bedeckt iſt. Die Chineſen beivohnen den Mittelpunkt der Stadt; ihre Haͤuſer ſind viel groͤßer und ihre Laͤden zahlreicher. Nur ein Dutzend Europaͤer wohnen in und außer⸗ halb der Stadt, und dieſe ſind meiſtens im Dienſte der Regierung. Die gemiſchte Klaſſe iſt viel zahltei⸗ cher. Pbgleich das Fort nicht ſtark iſt, hat es doch ein reſpectables, nettes Aeußere, im Innern fanden aber die Englaͤnder eine unbeſchreibliche Unſau⸗ berkeit.

Es wurde den engliſchen Matroſen aufgetragen, die Garniſon des Forts zu bilden, waͤhrend die See⸗ ſoldaten gebraucht wunden, die herumſtreifenden Feinde