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er des Zwanges ſeiner Parade⸗Uniform ſogleich entho⸗ ben. Denn es iſt in Batavia Gebrauch: die Gäße kleiden ſich, außer bei ſehr foͤrmlichen Gelegenheiten, gleich nach den erſten Ceremonien aus, und werden nicht bloß mit leichten Kleidern verſehen, ſondern auch die, welche Peruͤcken tragen, erhalten eine Nachtmuͤtze. Iſt es Zeit nach Hauſe zu gehen, ſo legt Jeder ſeine eigene Kleidung wieder an. Sopha's, die in der Halle ſtehen, bieten den Beſuchenden eine Gelegenheit dar, nach Gefallen ſich auszuſtrecken und von ſchwarzen Be⸗ gleitern ſich faͤcheln zu laſſen.
Um 3 Uhr nach Mittag war es, wo der eingela⸗ dene Prior mit den uͤbrigen Gaͤſten zum bataviſchen Mahle ſich niederſetzte. Ein Leller Reis, der jedem Gaſte hingeſtellt wurde, diente dabei zugleich als Ge⸗ muͤſe und als Brod, da letzteres, wie man ſagte, nicht zu haben waͤre. Beide Geſchlechter brauchten ihre Finger, um Reis zu eſſen; Meſſer und Gabeln wa⸗ ren, nach des Wirthes Meinung, unnoͤthige Dinge, denn die Werkzeuge, die die Natur gegeben, erſpar⸗ ten in jeder Hinſicht Zeit und Muͤhe.. Da die eingeladenen Britten die Tiſche wegnehmen fahen⸗ und der Wirth ſich zu ſeinem Mittagsſchlafe begeben wollte, ohne den leeren Schenktiſch wieder mit Fla⸗ ſchen zu beſetzen, wagten ſie es, nach Wein zu fragenz er ſchien erſtaunt und ſagte, daß nur Wenige in der Stadt, die Reichſten ausgenovmmen, dieſen Artikel be⸗ läßen. Er koſte wenigüens fünf ſpaniſche Dollars die Flaſche.


