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haus, das Hoſpital und einige andere machen den Haupttheil derſelben aus. Zu ſeinem Erſtaunen fand Prior hier kein Theater und keinen Ballſaal.
Wegen der niedrigen Lage, der daranſtoßenden Suͤmpfe, der Feuchtigkeit der Reisfelder, der vergif⸗ teten Atmoſphaäre und der Lebensart der Einwohner iſt die Sterblichkeit in Batavia groß. Merkwuͤrdig it es, daß die Frauen hier weniger ſterben, als die Maͤnuer.
Daß Batavia ſeht verſchiedene Einwohner hat, iſt bekannt. Es gibt hier Holländer, Franzo⸗ ſen, Teutſche, Dänen, Amerikaner, Chi⸗ neſen, Baſtard⸗Portugieſen, Malaien, Juden, Tuͤrken, Armenier, Afrikaner, Japaneſen u ſ. w. Nur wenig reiche Europaͤer wohnen in der Stadt, ſondern ziehen die Umgegend vor. Deffentliche Vergnuͤgungen kennt man hier faſt keine. Die Sitten der hier wohnenden Europaͤer ſollen foͤrmlich ſeyn. Die Damen beſchuldigt man der Eitelkeit und Traͤgheit, der Liebe zu Prunk und Ceremonien, und da das weibliche Geſchlecht wenig oder gar keine Erziehung hat, fehlt es ihm an einem großen Reize fuͤr unſer Geſchlecht. Zwiſchen den ein⸗ gewanderten und eingebornen Damen herrſcht eine Art von Eiferſucht. Deffentliche Baͤlle wurden nicht
gedultet, Privatbuͤlle gab es aber mehrere⸗
Prior gefiel namentlich eine Sitte hier wohl. Naͤmlich, als er bei einem Mittageſſen war, wurde


