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Srite
Um Geld in Oſtindien zu holen, wurde der Niſus abgeſendet. Er verließ am 4. April Port Louis und 4 Tage darauf bekam er die Galega⸗ oder Agalega⸗Inſeln zu Geſicht, 2 felſige Erd⸗ vunkte, mit einer kaͤrglichen Vegetation, die etwa auf der Haͤlfte des Weges von Isle de Franee nach den Sechellen liegen. Die groͤßte obengenannter Eylande iſt faſt 6 Meiten lange. Beide ſind niedrig, zum Theil mit Wald bedeckt und durch ein Felſenriff verbunden, woruͤber die Meereswellen ſchlagen. Die einzigen Erfriſchungen der Galegainſeln ſind Co⸗ kosnuſſe, Fiſche und einige wilde Wurzeln.
Dieſer Thetl des indiſchen Deeans, beſonders vom nordoͤſtlichen Ende Madagascars bis zum Aegua⸗ tor, iſt mit Sandbaͤnken und Inſelchen wie beſaet, welche europaͤiſchen Seefahrern wenig oder gar nicht bekannt ſind, weil ſie nicht auf der geraden Straſſs nach Indien liegen.
Eintge Dage darauf, nachdem der Niſus die Galegas verlaſſen hatte, befiel ihn eine Windſtille. Waͤhrend dieſer, an einem Abend, konnte die Mann⸗ ſchaft folgendes feitſames Phaͤnomen beobachten.
Etwa um 8 Uhr des Abends wurde die See, ſo weit das Auge reichte, einmal faſt wie Milch, oder vielmehr wie im Waſſer aufgeloͤste Kreide. Die Ober⸗ flaͤche war ganz glatt; auch war nicht die geringſe


