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einigen Ofſizieren Pegu. Die geographiſchen Be⸗ ſtimmungen von der Lage der Stadt Pegu ſind kei⸗ neswegs richtig. Der Pegufluß heißt in der Lan⸗ desſprache Bagu⸗Kiup(Pegubach), weil er nur einige Meilen ſchiffbar iſt, und nur durch den Ran⸗ guhn⸗Fluß mit der See zuſammenhaͤngt. Der auf den Charten angegebene Fluß bei Pegu ſcheint der Sitang zu ſeyn; ein anſehnlicher Strom 18 Meilen oͤſtlich von Peg u. Nach Herrn Woods aſtronom. Beobachtungen liegt Pegu unter 170 40 noͤrdl. Breite und os0 14 16 öſtl. Laͤnge von London.
Ueber Diſa kamen wir nach Ranguhn, wel⸗ ches etwa eine Meile laͤngs des Fluſſes hin liegt und 3 Meile breit iſt. Es wird von hohen Paliſaden und an der Nordſeite von einem Graben umgeben. An der Flußſeite ſind drei Kaien mit Krahnen fuͤr die Schiffe; ſie wird durch eine elende Batterie gedeckt. Zwei Haͤu⸗ ſer gebrauchen hier die Einwohner als Boͤrſe. Die Straßen ſind enger, als wie in Pegu, aber retn— und gut gepflaſtert; viele bedeckte Kanaͤle fuͤhren das Regenwaſfer ab. Eine eigene Straße, Namens Dack⸗ ally wird von öoͤffentlich infamirten oder unehrlichen Perſonen bewohnt.
Schweine duͤrfen in großer Anzahl auf den Stra⸗ hen umherlaufen; ſie gehoͤren der ganzen Geimeinde und verzehren den Unrath bei allen Hauſern. Auch! eine große Anuhi Hunde, eine kleine Raer, hatten


