Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Fochen haben, ſo koͤnnen ihnen die gruͤnen Pflanzen

wenig nuͤtzen; ihre ausgehungerten Koͤrper zeigen deut⸗

lich den Mangel an geſunden Lebensmitteln. Die Sprache der Andamanen hat mit keiner indiſchen die geringſte Aehnlichkeit; jedoch ſoll ſie

weder rauh, noch ungenehm ſeyn. Ihre Geſaͤnge ſind wild⸗, aber melodiſch, und ihre Gebehrden beim Sin⸗

gen erſtaunlich ausdrucksvoll.

Gegen die Inſekten beſchmieten ſie täglich ihren Koͤrper mit Schlamm, welchen die Sonne zu einer

undurchdringlichen Ruͤſtung trocknet. Dazu verzieren

ſie ihre woligen Köpfe mit rothem Ocher und ethalten

auf dieſe Art geſchmuͤckt ein furchterliches Ausſehen. Sie verehten die Sonne, den Mond und die Geſtirne und die Geiſter der Wäalder, des Waſſers und der Gebirge⸗ Die einzigen vierfüßigen Thiere auf der Inſel ſind Schweine, Ratten, der Ichneumon und die Jquang.

Auch gibt es einige Arten Schlangen und Skorpionen, deren Biß aber nicht tödtlich iſt. Fiſche werden in großer Menge gefangen, die beſten ſind: Barben, Kabbeljaue, Glattrochen und Schollen; Auſtern findet

ninn nur in geringer Akzahl. Die Kuͤſte wimmelt von ſchoͤnen Muſcheln, Madreporen und Kauris. Un⸗

ter den verſchiedenen Baͤumen auf der Inſel zeichnen ſich der Banianen⸗ und der Terpentinbaum aus. Der Penatgrobaum lieſert gutes Knieholz; der ungeheuer

dukten der Waͤlder. Da ſie aber keine Gefaͤße zum