Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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weilen plump, allein an Groͤße gleichen ſie Palaͤſten. Batavia iſt eine zweite Capſtadt im vergroͤherten Maßſtabe; die Hauptzuͤge im Weſentlichen beibehal⸗ ten, nur vergroͤßert, verziert und verſchoͤnert. Die Wohnungen ſind von Außen weiß angeſtrichen, das Holz⸗ werk gruͤn, oder von Mahagonyfarbe, und der ein⸗ zige Unterſchied beſteht vielleicht darin, daß die Ka⸗ naͤle der Capſtadt ausgefuͤllt ſind.

Batavia war urſpruͤnglich von Mauern umge ben, die aber ſchon laͤngſt verfallen ſind. Die Ver⸗ bindung mit den Vorſtaͤdten wurde durch 4 Thore mit Zugbruͤcken unterhalten. Nur eine oder zwei ſind noch uͤbrig. In den Vorſtaͤdten, die ſehr geraͤumig ſnd, wohnen Javaner, Malaien, Fremde aus den oͤſtlich liegenden Ländern und Inſeln, und Chi⸗ neſen. Dieſe bewohnen den groͤtten Bezirk, und ſcheinen zahlreicher, als alle andern zuſammen ge⸗ nommen.

Die oͤffentlichen Gebaͤude ſind weder ſehr neu noch zahlreich. Ein oder zwei Kirchen, Moſcheen und heid⸗ niſche Tempel, das Stadthaus, das Hoſpital und einige andere, machen den Haupttheil derielben ausz was aber wirklich ſenderbar zu ſeyn ſcheint, iſt, daß daß diefe Hauptſtadt weder ein Theater noch einen Ball⸗Saal hat.

Das Stadthaus, welches der engliſchen Stadt⸗ balle entſpricht, und auf einer Selte an einem offenen Plate liegt, üeht dem Haupteingauge des Caltells