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Das Theater iſt ein großes hoͤlzernes Gebaͤnde, und dem Steine aͤhnlich ſo gut gemalt, daß, in einer kleinen Entfernung, die Taͤuſchung vollkommen ißt. Die Lage iſt angenehm und frei, da es in einem offe⸗ nen Vierecke liegt. Vor derſelben ſind einige Baͤume und gruͤner Raſen, ſo daß bei einem großen Feſte vor dem Haufe mit einiger Geſchicklichkeit, ein laͤndliches Feſt zu dem Spiele im Innern hinzugefuͤgt werden kann. Das Innere iſt ſehr gut verziert. Auch Deko⸗. rationen, Kleidung und Schauſpieler erhalten vom Volke Beifall. Die Logen ſind nicht von einander getrennt, doch gibt es vier huͤbſche Theaterlogen fuͤr die hoͤchſten Civil- und Militaͤrbehoͤrden.
Das Lyeeum, in welchem fruͤher 3 bis 400 Kna⸗ ben erzogen wurden, iſt das groͤßte Gebaͤude in der Stadt. Das Aeußere iſt prachtvoll; aber das Innere enthaͤlt wenig mehr, als einen großen Saal. Wenn man durch die rechte Seite der Stadt, den Malabar⸗ Bezirk kommt, wird das Auge durch eine unendliche Mannigfaltigkeit der Geſichtsfarben ergoͤtzt. Euro⸗ päer, Malaien, Mulatten, ſo wie Neger trifft man hier an.
Der Markt wird auf der Strate Champ de Mars gehalten, und jeden Morgen, mit Tagesan⸗ bruch durch die vielfarbigen Verkaͤufer der Gaͤrtner⸗ waaren angefuͤllt. Kaum iſt eine Stunde der Sag an⸗ zebrochen, ſo iſt kaum noch etwas zu haben.
Zwiſchen den binteren Theilen der Stadt und den


