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fonderlich, doch koͤnnen ſie große Beſchwerden ertra⸗ gen, und verrichten beinahe alle niedrigen Arbeiten der Kolonie.
Die Cap⸗Stadt iſt ſchön, ihr Anblick ergoͤtzend. Die Straßen durchſchneiden einander in rechten Win⸗ keln. Die Haͤuſer, ohne Ausnahme weiß, die Holz⸗ Arbeit aber an denſelben gruͤn angeſtrichen, ſehen hei⸗ ter und huͤbſch aus. Alle haben einen Vorſprung⸗ der dem Auge des Fremden ſogleich auffaͤllt. Dies iſt eine Plateforme von Erde, zwei, vier, ja ſo⸗ gar fechs Fuß hoch, beinahe eben ſo breit, und mit Fließen oder Backſteinen gepflaſtert. Dieſes Stoub⸗ wie ſie es nenuen, macht den Lieblings⸗Spaziergang der Familie aus. Voruͤbergehende haben kein Recht, ſich hier einzufinden, und ſind daher vom Fußpfade in die Mitte der Straße verdraͤngt; Stuffen fuͤhren zu denſelben. Die Haͤuſer ſind groß, die Zimmer geraͤu⸗ mig, aber ſelten gut meublirt. Waͤhrend der druͤcken⸗ den Sonnenhitze wohnen faſt alle Familien in den Vorſalen, und gehen nur zum Schlafen in die Zim⸗ mer. Kauflaͤden gibt es ziemlich viele; da ſie aber zeine Aushaͤngeſchilde oder andere Kennzeichen haben, ſo ſind ſie ſchwer zu unterſcheiden.
Das Stadthaus auf dem Marktplatze, das Theater auf dem Hottentottenplatze, das Gou⸗ vernements⸗Haus, das Caſtell, und ihm faſt gegenuber eine Reihe Baraken, machen die wriuglichſten oͤßfentlichen Gebaude der Cap⸗Stadt


