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denn hier erblickt das Auge nichts, als kahlkoͤpfige Moͤnche und barfuͤfige Bauern. Bei jedem Schritte machen unverſchaͤmte Bettler Angriff auf die Gutmuͤ⸗ thigkeit der Reiſenden. Sie hat enge ungleiche Straſ⸗ ſen, die mit Koth und in Faͤulniß uͤbergegangenen Pflanzen Stoffen bedeckt ſind, duͤſtere, einzeln ſtehende Haͤuſer, die Gefoͤngniſſen gleichen, wenige und ge⸗ ſchmackloſe Kirchen. Die Meiſten der niederen Volks⸗ klaſſe ſind ohne die mindeſte Beſchaͤftigung. Die Vor⸗ raths⸗Haͤuſer haben ein ſchlechtes Ausſehen, ſind aber doch mit gutem Weine angefuͤllt. Nur das Innere einer Kapelle, Namens Golgatha, iſt beruͤhmt. Sie iſt mit Todtenkoͤpfen und anderen Menſchen⸗Gebeinen auf gar ſeltſame und ſorgfaͤltige Art der Reihe nach ausgeziert. Einige Moͤnche, die dieſe Ueberbleibſel zeigen und vorgeben, als gehoͤrten ſie abgeſchiedenen Gliedern ihres Ordens, ſprechen die Reiſenden um milde Gaben an.
Eben ſo wenis einladend, als die Stadt, iſt die Rbede. Faſt immer iſt ſie, zum großen Schrecken der Seefahrer, den Winden ausgeſetzt, und wuͤrde leicht die Beute eines kuͤhnen Feindes werden koͤnnen. Auch der Ankergrund iſt ſchlecht, und die Brandung ſo groß, daß man faſt nie landet, ohne ſtark durchge⸗ naͤßt zu werden. Die Ausſicht vom ufer, wo man den Lov⸗Felſen, die Forts, das Kloßter uͤberſieht, iſt in vieler Hinſicht entzuͤckend.
Die wohlbekannte Heilkraft des Klima's von


