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ſam, und mit einer ſolchen Menge von Menſchen, daß kaum 20 Portugieſen durch die annaͤhernden Boote auf ihr Schiff ſich retten konnten, und alle uͤbrige theils getoͤdtet, theils gefangen wurden.
Der Admiral wurde durch dieſe Dreuloſigkeit ſo gereitzt, daß er gleich des andern Dages die Stadt, und die im Haſen liegenden Schiffe durch ununter⸗ brochenes Kanonen⸗ und Flinten⸗Feuer zerſioͤrte, und ſich nach Kochin wendete, eine Faktorei zu errichten.
Dieſe Stadt liegt in einem Lande gleichen Na⸗ mens, 19 Meilen ſüdwaͤrts von Kalekut an einem Fluſſe, iſt ziemlich ſtark befeſtigt, und hat einen ſichern und geraͤumigen Hafen. Die Einwohner ſind theils Heiden, theils Moren, und naͤhren ſich von der Handlung, fuͤr welche zwei allein 100 Schiſfe unter⸗ hielten. Lebensmittel ſind nicht uberfͤßig, wohl aber Pfeffer. Der Koͤnig iſt arm deßwegen, weil er keine Muͤnze ſchlagen darf; auch iſt er dem Samorin untergeordnet, welcher, ſobald er zur Regierung komit, ſich nach Kochin begſebt, und demſenigen die Krone ertheilt, welcher ihm gefoͤllt.
Kaum hatte der Admiral hier geankert, und dem Koͤnige durch einen Faftor und mehrere Begleiter mit Geſchenken ſeinen Wunſch, eine Faktorei zu errichten, eroͤfnet, ſo wurde nicht nur dieſer ſogleich genehmigt, ſondern auch alle Unterſtuͤtzung geleiſtet, die Schiffe ſchnel mit der gewuͤnſchten Ladung zu


