Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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den Strand herab kamen. Am ſiebenten Tage kamen auch die Weiber mit. Wir ſandten Einen der Unſri⸗ gen, weil ſie ſchuͤchtern ſchienen, zu ihnen an das Land; wir ſelbſt aber blieben in dem Boote zuruͤck. Als dieſer bei ihnen angelangt war, ſchloßen ſie einen Kreis, betaſteten, beſchauten und bewunderten ihn. Indeſſen nahte ſich dem Kreiſe eine Frau mit einem großen Pruͤgel und erſchlug den Chriſten mit einem Streiche. Sogleich faßten die uͤbrigen Weiber ihn bei den Fuͤßen und ſchleppten ihn den Berg hinan. Die Maͤnner aber ſchoßen mit Pfeilen auf uns und ſetzten uns in ſolche Verwirrung, daß wir nicht vermochten, die Waffen zu ergreifen. Auf vier Buͤchſenſchuͤſſe flo⸗ ben ſie zu den Weibern, die bereits den Chriſten zer⸗ ſtuͤckten und brateten. Sie zeigten uns die Stuͤcke und gaben zu verſtehen, daß die zwei andern Chriſten ein gleiches Loos getroffen habe. Unſer Capitain ließ die⸗ ſen empoͤrenden Frevel nicht raͤchen. Wir ſegelten so Meilen weiter an ein Vorgebirge, von uns St. Auguſtin genannt. Auf unſerer weitern Fabrt tra⸗ fen wir ein beſſer geartetes Volk und nahmen drei Menſchen mit, welche ſich freiwillig erboten, mit uns nach Portugal zu ſchiffen. In der Richtung nach Suͤd⸗Suͤd⸗Weſt entfernten wir uns von St. Augu⸗ ſin nach und nach unter mancherlei Schickſalen uͤber 600 Meilen. Der kleine Baͤr verlor ſich aus un⸗ ſerm Geſichts⸗Kreiſe, der große Baͤr ſand tief am Horizont. Wir trafen Waͤlder von Braſilien⸗Holz