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das Meer, und ruhten, wenn wir ruhten. Als wir in unſeren Booten, und von ihnen ziemlich weit ent⸗ fernt waren, ſchoßen ſie uns Pfeile nach. Aber der Knall zweier Buͤchſenſchuſſe vermochte ſie zur eiligen Flucht. Sie waren ebenfalls nackt. Ich nenne dieſe Inſel die Rieſen⸗Inſel wegen der Groͤße ihrer Bewohner. An dem Ufer weiter ſchiffend beftanden wir manchen Kampf mit den Bewohnern, weil ſie uns nichts wollten nehmen laſſen.
Bereits waren wir ein Jahr auf der See; unſer Vorrath von Lebensmitteln war aufgezehrt, oder durch die Hitze des Klimas verdorben. Wir traten daher die Ruͤckreiſe nach Kaſilien an. Wir erhandelten unter Wegs noch 119 Mark morgenlaͤndiſcher Perlen um einen Werth von 40 Dukaten bei einem Volke, welches deren in Menge beſaß. Was einer an Perlen beſaß, gab er gerne für eine Schelle, einen Spiegel
oder Meſſingplattchen. Nach a7 Lagen verließen wir dieſes Volk und kamen auf die Antillen zu, welche zungſt Chriſtoph Kolomb entdeckte. Wir beſſer⸗ ten unſere Schiffe aus, erlitten aber waͤhrend unſers 2 1monatlichen Aufenthaltes von den dortigen Chri⸗ ſten manche Unannehmlichkeiten. Am 22. Juli ſtachen wir in die See, und gelangten am 8. September wohl⸗ behalten nach Cadir.


