Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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A

wenige Trinkwaſſer, worauf die Weiber ein ausſchlie⸗ ßendes Recht zu haben ſcheinen, war Thau, welcher zur Nachtszeit auf gewiſſe Blaͤtter fiel, die wie Eſels⸗ Dhren ausſehen. Dieſes Volk hat keine Doͤrfer, keine Huͤtten; große Blaͤtter ſchuͤtzen ſie vor der Sonnen bitze, aber nicht vor dem Regen; zum Gluͤcke regnet es dort ſelten.

Wir ſahen ein, daß hier kein Gewinn zu machen ſev; daher beſchloßen wir, unſer Gluͤck weiter zu ſu⸗ chen. Vald entdeckten wir eine Inſel; und landeten, uin friſches Waſſer zu ſuchen. Aus der Laͤnge der Fußtritte am Ufer ſchloſſen wir auf eine Rieſengroͤße der Bewohner. Wir gingen tiefer in die Inſel, und fanden fuͤnf Huͤtten, und in denſelben zwei alte Wei⸗ ber und drei Maͤdchen von bewunderungswuͤrdigen Größe. Der uͤbergroße Schrecken hinderte ſie, die Flucht zu ſuchen; vielmehr redeten uns die Weiber an, und bewirtbeten uns. Wir beſchloßen, die drei Maͤdchen mit Gewalt zu nehmen, und als Wunder nach Kaſtilien zu bringen. Indeſſen kamen aben nach und nach gegen 36 Maͤnner zur Huͤtte herein die noch groͤßer waren, als die Weiber. Sie trugen Bogen, Pfeile und große Stoͤcke, und redeten in einem Tone, als wenn ſie uns niedermachen wollten; wir aber entgingen der Gefahr durch die Flucht. Je⸗ doch moͤgen ſie ſich vor uns eben ſo ſehr gefuͤrchtet haben, wie wir uns vor ihnen, denn ſie folgten uns auf Schußweite in immer gleicher Entfernung his an