Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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ſer lieblichen Aufwaͤrterin machten Carne einen Trunk Waſſer, welchen ſie darbot, fuͤßer und treffii⸗ cher als Wein von Schiras. Bald eiſchienen auch andere Krieger und Freunde ihres Vaters, welche, mit dieſem ſpeißend, mit kaltem Blute von der heute verübten Mordthat ſprachen. Als ſie davon gingen, ſchlief Carne ſanft auf dem Ceppich und Kiſſen. Am folgenden Morgen zeigte er ſeinen Paß aus Na⸗ varino vor, und fand Wohnung bei einem gewiſſen Nicolat.

Tripolizza liegt mitten in einer großen, aber wenig angebauten Ebene, welche amphitheatraliſche Berge umgeben. Die Luft iſt hier geſund, aber die

große Stadt iſt ſchlecht gebaut, hat nur ein Drittheil

ihrer vorigen Bevoͤlkerung und uͤberhaupt wenige Baͤu⸗ me oder Gaͤrten. Die Mauern ſind hoͤchſt verfallen, ein paar außer der Stadt gegrabene Brunnen verſor⸗ gen die aͤrmere Klaſſe mit Waſſer, und die beſten Haͤuſer waren zum Theil Ruine. Der damals in Dripolizza regierende griechiſche Senat hatte ſeine Reſidenz in einem huͤbſchen tuͤrkiſchen Hauſe und ſchien ſich ſeine Geſchaͤfte ſehr bequem zu machen, obgleich Colocotroni die Belagerung von Pa⸗ tras aufgehoben hatte und Reſchid Paſcha ſchnell vordrang; auch ſetzten die griechiſchen Soldaten ihren gewoͤhnlichen Zeitvertreib ununtetbrochen fort. Die vielen tuͤrkiſchen Moſcheen waren ſchnell in Kirchen verwandelt worden; aber es ſchien, daß der Gottes⸗