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dieſe nur nach altem Brauch und Herkommen von Baumeiſter und Maurern ausgeuͤbt wird; daß die Literatur nur von den Kaffeehauserzaͤhlern und den Petſchaftſtechern gepflegt wird; daß die ſo heilſame St aßenpoltzei unbekannt iſt; daß, aller Bemuͤhunz Muſtapha Paſcha's ungeachtet, Handel und Gewerle abgeſtorben darnieder liegen; daß die Einfuhr die Aus, fuhr um mehr als ein Zehutheil uberſteigt; daß di Türkei aus Rußland Getraide bezieht, das fruͤher in Ueberſtuß aus Numelien und Macedonien nach den Maͤrkten von Konſrantinopel gefuͤhrt wurde; daß di Herabſetzung des Muͤnzwerthes und das Monopol große Huͤlfsmittel fuͤr die Verwaltung waten; di durch die Taxen, welche auf allen Lebensmitteln laſten, die aber den Ort, wo ſie erzeugt werden, nicht treß fen, die Märkte leer bleiben, und die Conſumtiol vermindert wird; daß der Bergbau vernachlaͤſſigt it und das Fabrikweſen ſtockt; daß der groͤßte Theil da turkiſchen Arbetter ſeit der Aufloͤſung der Janitſchare verſchwunden iſt, und daß endlich die Pforte, ohl
eigene Huͤlfsmittel zu beſizen, die Rotbſchildiſc
Anleihe, um Rußland zu bezahlen, ausgeſchlagen hal⸗
Laͤßt ſich nun nach allem dieſem von dem Sultin
irgend ein thaͤtiges Eingreifen in die europaiſchel
Verhältniſſe erwarten? Seine auswaͤrtige Politt
war uͤberdieß immer ſebr mittelmäßig und von do
Vorurtheilen des mohammedaniſchen Geſetzes bé perrſcht, das Prinzip der Nothwendigkeit war do


