Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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endlich, nachdem ſie ihre Kleider in das Waſſer ge⸗ taucht, weiter ziehen. Dennoch kamen ſie, wie man iagte, aus einem Lande, wo die Peſt herrſchte, und ſie waren mit Schaffellen bekleidet, woran die Wolle ſaß, was ganz eigentlich eine Kleidung iſt, wodurch die Anſteckung weiter verbreitet wird.

Endlich kam der letzte Tag einer dreiwoͤchentlichen Einkerkcrung herbei, und ich wurde benachrichtet, daß ich am andern Morgen fortreiſen koͤnnte. An demſel⸗ ben Morgen kam der Arit. Ein Mann, der ihn be⸗ gleitete, trug ein Becken mit Kohlen, worauf er einige Meſſerſpitzen Salpeter ſreute) und nachdem er, wie ein Zauberer, mehrmal um mich herum ge⸗ gangen war, wurde ich fuͤr Peſtfrei erklaͤrt. Ebenſo kam auch der Inſpektor, und durchſuchte meine Klei⸗ der, die in einem Winkel der Stube aufeinander la⸗ gen. Die, welche ich durch die verpeſteten Orte ge⸗ tragen, durch die ich gekommen war, wurden in meinen Mantelſack geſteckt, ohne daß ſie durch Luft oder Waſſer gereiniget worden waͤren. Darauf kamen zwei Perſonen mit furchtbaren Rechnungen; die eins forderte einen uͤbertriebenen Preis fuͤr die ſchlechten Nahrungsmittel und den Wein; die andere fuͤr jede Nacht vier Papier⸗Gulden fuͤr das ſchlechte Stroh⸗ bett, das auf das Brett des Feldbettes geworfen wor⸗ den war. Ich drohte deßhalb, mich bei dem Gouver⸗ neur von Herrmannſadt zu beklagen; allein man fpottete nur daruͤber.