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aus den rieſelnden Gewaͤſſern hervor. Auf derſelben ſteht ein Dempel mit der einſamen Wohnung eines Popen.
Die wallachiſchen Schoͤnen putzen ſich zur Spa⸗ tzierfahrt, wie die unſrigen zum Balle. Ihre Tracht fäͤllt in das Ruſſiſche. Fuͤr die Haushaltung laſſen die Haushofmeiſter ſorgen; ſie ſind große Meiſterinnen in der Stickerei, beſonders nach vrientaliſcher Art auf dem Siebe(Tamburin).
Das Volk durchtanzt die Feiertage. In den wallachiſchen Taͤnzen druͤckt ſich das Schmachten aus⸗ die Muſik charakteriſirt ſich durch Einfachheit und ermuͤdende Eintoͤnigkeit, die Gebahrde durch ein wohl⸗ lüſtiges Dahingeben.
Die Boiaren naͤhern ſich dem Fuͤrſten in der tiet⸗ ſten Ehrfurcht und kreuzen ſich, wie vor einem boͤſen Geiſte, bei dem Betreten des Audienzzimmers. Er bat eine Leibwache von so rothgekleideter Albanenſer des griechiſchen Ritus mit rothen Muͤtzen. Sie halten vor der Reſidenz Wache, und uͤben die Polizei aus. Fuͤr geringe Vergehen erhaͤlt der Verbrecher entweder die Baſtonade, oder wird zur oͤffentlichen Arbeit ge⸗ ſchickt. Auf Verbrechen folgt eine ernſthaftere Zuͤchti⸗ gung in dem Straſſenlaufen. Für größere Verbrechen wird der Bauch mit einer guten Tracht Schlaͤge be⸗ legt, und der Verbrecher lebenslaͤnglich in die Sali⸗ Minen verurtheilt, oder auch der Ohren und Haͤnde verluſtig erklaͤrt. Todesſtrafen gehoͤren zu den Außer⸗


