Teil eines Werkes 
4. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Donau, nicht weit von dem alten Pinum, unter dem 440 26 der noͤrdl. Breite. Sie iſt die Reſidenz des Hoſpodars und eines Erzbiſchofes, und wurde 182 faſt gaͤnzlich durch ein Erdbeben zerſtoͤrt, hat ſich

aber ſeitdem wieder erholt. Die Gaſſen ſind mit Ei⸗

chenſtaͤmmen belegt; wo dieſe fehlen, verfinkt man faſt in Koth und Schlamm. Sie ſoll in 67, nach andern in 70 Quartiere getheilt ſeyn, und uͤber s0,000 Einwohner in ihrem Bezirke hegen. Um ſie von Norden nach Säden zu durchſtreifen, braucht man 1 1/2 Stunde und eine Stunde von dem Weſt⸗ bis zum Oſt⸗Ende.

Denkmaͤler der Kunſt und Monumente des Alter⸗ thums beſitzt Bukareßt nicht. Bemerkenswerth iſt aber in dem Lande der Unordnung der Feuer⸗Thurm (Fviſchon de Fok), ein hoͤlzernes Geruͤſt mit verſchie⸗ denen Abtheilungen, zur Anzeige, wenn vielleicht Feuer ausbrechen ſollte. Von hier genießt man die Ausſicht uͤber die ganze Stadt in ihrer weiten Aus⸗ dehnung. Hier erblickt man die vielen Chans, oder Aufenthalts⸗ und Verkauf-Haͤuſer fuͤr fremde Kauf⸗ leute. Pbgleich die Haͤuſer an einander ſtehen, ſo ſcheinen doch die Straſſen leer, weil die Gebaͤude in der Mitte großer Hoͤfe und Gaͤrten ſtehen. Sie ſind zum TDheile aus Vackſteinen aufgefuͤhrt und mit Gyps uͤbertuͤncht. Selbſt Daͤcher beſteben aus Backſteinen.

Kirchen findet man ſehr viele in Bukareßt; die Katholiſche mit einem Franziskaner⸗Kloſter ſteht un⸗