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im Thale und verbinden dieſe Berge. Die Laͤnge des gauzen Werkes betragt aao, und die Hoͤhe 0 eng⸗ liſche Fuße. Unter den Bogen geht ein Weg uͤber den, im Thale ſich hinſchlaͤngelnden Fluß; eine ſchoͤne, maſſive Treppe führt hinauf. Die hohen Schwibboͤ⸗ gen ſind aus Quadern aufgefuͤhrt, und das Waſſer wird durch bleierne Roͤhren 2 Tagreiſen weit in die Stadt geleitet. Das Gemaͤuer dieſer Arkaden iſt wobl 14 Schuh dick. Das Ganze, welches 2 ungeheueren Bruͤcken ahn⸗ lich iſt, wovon jede von 4 ſchoͤnen Bogen getragen wird, iſt zwar nicht im reinſten Geſchmacke aufgefuͤhrt, ſticht aber gegen die ſchweren und plumpen muſelmaͤn⸗ uiſchen Arbeiten aͤhnlicher Art ſehr hervor. Faſt 12 Jahrhunderte trotzt dieſes Werk der ſonſt alles zerſtö⸗ renden Zeit; obwohl wahrſcheinlich, durch haͤuſige Erdbeben in dieſer Gegend, an verſchiedenen Orten Fugen entſtanden ſind, durch welche ein immerwäh⸗ render Staubregen einfällt; die Bogen ſelbſt litten nur werig durch die Laͤnge der Zeit. Wir beſahen die Waſſerleitung, und ſtiegen bis zur zweiten Reihe von Vogen. Dieſer Weg ſchien haͤufig betreten zu ſeyn, da auf mancher Stelle die Steine ziemlich ausgehoͤlt waren. Mau genießt hier eine treffliche Ausſicht, und erblickt in einer kleinen Entfernung, ſie mag vielleicht eine halbe Stunde betragen, das Dorf Burgas, welches Griechen bewohnen, und 376 Haͤuſer zählt. Hier ſoll der ungluͤckliche Feldberr des Kaiſezs Ju⸗


