.
283
den von Joannina nach Konſtantinopel ſich begeben, gewoͤhnlich ihren Weg nehmen.
Metzova liegt ſehr ſchoͤn am Fluſſe Arta, mit hohen Bergketten umgeben, auf einer Berg⸗Ebeue, etwa 3000 Fuß uber die Meeres⸗Flaͤche, und iſt durch einen Arm des Arta in zwei ungleiche Theile geſon⸗ dert. Der groößere Theil der Haͤuſer liegt mehrere 100 Fuß hoͤher, als der niedrige Theil. Die Stadt hat gegen 8000 Einwohner in s0oo Haͤuſern, welche nach turkiſcher Weiſe durch Gruppen der Baͤume von einander getrennt, und mit offenen Gallerien verſehen ſind. Die Einwohner naͤhren ſich großtentheils von Heerden, Wollen⸗Manufaktur und Weinbau; doch laͤßt ſich der Wein nicht gut aufbewahren, wenn er nicht mit jehr viel Terpentin vermiſcht wird. In der Nähe dieſer Stadt iſt einer der intereſſanteſten Huͤgel der ſuͤdlichen Tuͤrkei, indem 4 breite Stroͤme aus dem Pindus nach dem Meere eilen. Der unbedeutendſte iſt der Arta. Der Aſpropotamo⸗ einſt Achelous, fließt zwiſchen den alten Akarna⸗ nien und Aetolien an die Stadt Meſſalongi wo er ſich in das joniſche Meer ergießt. Der Sa⸗ lympria, einſt Peneius genannt, fließt durch die Ebenen Theſſaliens und durch das Thal von Tempe in den Archipel. Der Vioſa, einſt Aveus, lauft nach STepelini, und ergießt ſich bei der ehemaligen Stadt Apollonia in das Adri⸗ atiſche Meer.


