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milien ausmachen, und in 39 Doͤrfern wohnen. Die Zahl der Mannsperſonen uͤberſteigt jene der Frauen⸗ zimmer um 1748; die Stadt und Vorſtadt von Baku enthaͤlt allein s162 Einwohner. Nach einer ziemlich genauen Zaͤhlung ſcheint es, daß man in dem Khanate 471 Kameele, 2929 Pferde, 4974 Ochſen und Kuͤhe, und 42,460 Schafe findet. Die Zahl der Obügaͤrten wird auf 1792, und jene der Einfaſſungen fuͤr den Anbau des Safrans auf 4207 gerechnet.
Die Stadt Baku ſiammt aus dem hohen Alter⸗ thume, und will, wie Derbent, von Alerander dem Großen beſucht worden ſeyn. Eine Inſchrift an einem ihrer Thuͤrme zeigt, daß ſie vor mehr als so0 Jahren ausgebeſſert wurde.
Zwiſchen den Ruinen des Palaſtes des Khans wohnen 37 ganz arme tartariſche und perſiſche Fami⸗ lien. Der Palaſt liegt auf dem hoͤchſten Theile der Stadt; die Vorſtadt iſt von neuerer Bauart; faſt alle Haͤuſer ſind von Lehm oder Flechtwerk. Die Richter zu Baku werden zur Haͤlfte aus Perſern und zur Haͤlfte aus Ruſſen gewaͤhlt.
Die Handels ⸗Verbindungen zwiſchen Baku und Tiflis ſind von einer geringen Wichtigkeit.— Der kaſpiſche See nimmt jetzt auf eine auffallende Art ab. Noch vor wenigen Jahren beſpuͤlten ſeine Wogen die Mauern Baku's, jetzt iſt er ziemlich weit entfernt. „ Baku iſt nach Diflis die Stadt, welche an ₰


