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nach der Kuͤſte von Malabar und am die ufer des Ganges.
Die Mönche die ſes Kloſters hatten bei ihrer außer⸗ ordentlichen Magerkeit allgemein ein ſchwarzbraunes Ausſehen. Ihr Blick hatte etwas Stieres und Un⸗ ſicheres. Einige tragen eine baumwollene Huͤlle; wei gingen, mit Ausnahme eines baumwollenen Guͤrtels, ganz nackt. In den ſehr reinlichen Zellen der Gue⸗ bern ſah man zwei bis drei thonerne Roͤhren in der Erde, bei deren Annaͤherung mit einem Lichte die Flamme zum Vorſcheine kam, aber bei der geringſten Bewegung wieder ausgeloͤſcht werden konnte. Das Gas, welches ſie hervorbrachte, hatte einen unange⸗ nehmen Geruch, welchem ſelbſt die Hindus in ihren engen Zellen nur mit Muͤhe widerſtehen konnten.
Nach unſerer Abreiſe vom Kloſter beſuchten wir die 2— 3 Werſte entfernten Naphtha⸗Brunnen. Die gröͤßte Anzahl derſelben iſt auf einer ziemlich ausge⸗ dehnten Strecke von der Geſtalt eines langen Paral⸗ lelogramms, welches auf einer großen Ebene 1 bis s Fuß tief eingeſchlagen iſt. Auf unſerm ganzen Wege war die Luft mit Naphtha⸗ und Gas Geruch ge⸗ ſchwaͤngert. Nicht weit von den Naphtha⸗Brunnen ſahen wir 20 Kalk⸗Defen, wo die Einwohner das Gas zum Kalk⸗Brennen brauchten⸗
Das Gebiet des Khanats von Bakn iſt ungefaͤhr 30 Werſte lang und so breit. Die Zahl ſeiner Ein⸗ wohner beſteht jetzt bloß aus 19,706, welche 3862


