Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Land, durch welches wir reisten, iſt ziemlich unfrucht⸗ bar. Von Zeit zu Zeit ſieht man 43 20 Häuſer, welche den Namen Doͤrfer fuͤhren, und von Arme⸗ niern, Perſern und Tartaren bewohnt werden. Acht bis zehn Werſte von Grubok⸗Salka beſahen wir die Naphtha⸗VDuellen, welche eine Strecke von un⸗ gefaͤhr so Schritten in das Gevierte einnehmen. Die unaufhoͤrlich hervorſprudelnde Naphtha ſchwimmt auf dem Waſſer, und theilt der Luft in einer großen Ent⸗ fernung einen unangenehmen Geruch mit⸗ Die ſes Eidpech wird in dieſer Gegend zum Beſtreichen der Wagenraͤder, zur Erleuchtung der Haͤuſer, und zur Ueberziehung des innern Cheiles der⸗ Weinſchlaͤuche gebraucht.

Bei unſerm Aufbruche von Grubok⸗Salka nach dem Karavanſerail Arbat wurde unſere Be⸗ deckung mit einigen Koſaken vermehrt, weil das Land zum Aufſtande geneigt ſchien, und im Falle eines Ungluͤckes kein Dort und keine Wohnung anzutreffen war. Nach drei Stunden kamen wir in dem 25 Werſte entfernten Karavanſerail Arbat an, erhielten eine bequeme Wohnung in einer von den kleinen Kammern eines alten Karavanſerail, welches feſt von Quader⸗ ſtenen erbaut iſt. Seine innere Vertheilung hat viel Aehnliches mit den Ventas in Spanien, und den ſchoͤnen Wirthshaͤuſern in Galizien. Ueber dem gewoͤlbten Bogen bringen auf einer Derraſſe die Aſia⸗ ten bei großer Sommer⸗Pitze die Nacht zu.