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Waſſer, welches in Roͤhren durch die ganze Stadt ge⸗ leitet wurde.
Einen Monat vor unſerer Durchreiſe bewohnte ge⸗ nannter Khan noch die Feſtuns Fitag, ungefaͤhr 20 Werſte von Alt⸗Schamakhi. In Vetzweiflung uͤber die Zerſtoͤrung ſeiner Hauptſtadt und uͤber das Hinwegfuͤhren ſeiner Unterthanen in die Sklaverei, fuͤhrte er die Einwohner beider Schamakhis in dieſe ſichere Feſtung; ſie enthielt ungefaͤhr 30,000 See⸗ len. Auf der Feſte uͤberſieht man die ſchoͤne Ebene von Alt⸗Schamakhi; gegen Suͤd, eine halbe Stunde von der Stadt, ſchoͤne Gebaͤude, von denen einige zur Moſchee, die andern zu Begraͤbniſſen fuͤr die Khane und ihre Groten dienten. Als der Gene⸗ ral Yermoloff den Khan von Schirwan wegen Verdachtes der Verraͤtherei nach Tiflis beſchied, floh dieſer nach Perſien, und uͤberließ die Feſtung und ſein Khanat den Ruſſen. Dieſe hielten es fuͤr beſſer, die 30,000 Bewohner von Fitag wieder auf die Ebene von Schamakhi zu fuͤhren, und dieſe Stadt aus ihren Trümmern wieder zu erheben.
Zu den Laͤndereien des Khan von Schirwan gehoͤrt auch die Steppe Mugan, durch welche man auf geradem Wege nach Salian reiſet. Nach römi⸗ ſchen Geſchicht ſchreibern war dieſe Ebene ſo voll Schlan⸗ gen, daß Pompeius nicht wagte, mit ſeiner Armee einzudringen. Als General Zuboff Salian an⸗ griff, fanden ſeine Soldaten, welche zur Winterzeit


